Mit der Neuausrichtung des Marktes soll eine grundlegende Umgestaltung des Sands einhergehen. Diese Neuerung der gesamten städtebaulichen Situation würde den Sand als zentralen Harburger Platz zu einem einladenden Stadtmittelpunkt mit hoher Aufenthaltsqualität machen.
Geprüft werden Ansätze 1. aus der Harburg-Vision 2020/50 und 2. des Masterplans City Harburg 2010:
1. Dieser Ansatz beinhaltet die Entwicklung einer attraktiven Markthalle – anstelle oder ergänzend zu dem jetzigen unpraktischen pavillonartigen Gastronomiebau – die ähnlich wie in Hannover oder Stuttgart mit gastronomischen und hochwertigen, dauerhaften Lebensmittel-Angeboten aufwartet.
Diese erste „richtige“, von Montag bis Samstag durchgehend geöffnete Markthalle Hamburgs würde die Attraktivität Harburgs auch für Ausflügler und Besucher erheblich steigern.
2. Dieser Ansatz steht für eine Vereinheitlichung der Marktoptik anhand der Gestaltungsrichtlinien – wie zum Beispiel einheitliche Markisen, ähnliche Marktstände usw. Alternativ zu den heutigen Marktständen würden dann permanente Markstände – ähnlich wie auf dem Viktualienmarkt in München – errichtet.
Die heutige Immobilie am westlichen Rand des Marktplatzes könnte durch einen mischgenutzten fünfgeschossigen „Kubus“ am Sand für Gastronomie mit Freifläche, Einzelhandel, einem Marktbüro, öffentlicher WC-Anlagen und Wohnungen ersetzt werden.
Der Markt soll auf jeden Fall als attraktiver und tradierter Standort – innerhalb des Gesamtkontextes mit den anderen Projekten der Harburg-Vision – erhalten bleiben. Eben alles unter einem Dach!
Aktueller Status dieser Projektgruppe (Klick hier!) >>
Stand 04/2012:
- PG Meetings: 30.03., 21.06., 08.12.11, 19.04.12
- Ziel: Markt als attraktiven Standort erhalten und Neugewinnung von Investoren
Derzeit läuft:
- Schaffung konkreter Grundlagen seitens Bauamt durch eine Projekteinsatzverfügung bis 31.12.11:
- Regulation des Marktbetriebes
- Gestalterische und atmosphärische Verbesserungen der Marktfläche (>> s. Lageplan v. 08.12.11)
- Westrandbebauung
-> 15.12.11 öffentliche Informationsveranstaltung
- Weiterverfolgung Food-Court-Konzept
- Weiterverfolgung BID Sand / Hölertwiete:
- Sept. 11: erster "Runder Tisch" mit Grundeigentümern unter Regie der Handelskammer mit positiver Resonan
- Einrichtung einer Lenkungsgruppe
- 25.10.11 – erste Lenkungsausschusssitzung, Festlegung grundsätzlicher Aufgaben
- 29.11.11 – Begehung
- 31.01.12 – nächster Termin
Im Moment liegt der Schwerpunkt in der Aufwertung des öffentlichen Raumes.
Legende zum Lageplan v. 08.12.11:
•(1) Ermöglichung einer Außengastronomie für Gewerbetreibende, z.B. Tchibo, Bäcker
• (2) Umwandlung der Straße in Fußgängerzone mit Lieferverkehr
• (7) Betreiber-Food-Court zwischen Straße und Marktfläche unter Einbeziehung des Brunnens (grün straffierte Fläche)
• (9) Reaktivierung des Brunnens Einrichtung Marktbeschicker-Parkplatz unter der Seehafenbrücke, sodass Kurzzeitparkplatz entsteht.
• (12)/(13) Umgestaltung der Ecke Videothek/Container um z.B. Lämmertwieten-Besucher auf Markt zu leiten.
• Alkoholproblematik: HH-Marktordnung untersagt Ausschank und Konsum von Alkohol, d.h. der bezirkliche Ordnungsdienst (BOD) hat Möglichkeiten, Platzverweise durchzusetzen. Man hat die Hoffnung, dass sich durch die Aufwertung des Areals eine automatische Verdrängung der Trinkerszene ergibt.
• WC-Anlage: die Verwaltung überlegt, auf 3 Parkplätzen nördlich des Brunnens eine WC-Anlage mit hochwertiger Ausstattung als architektonischer Hingucker zu bauen
Dieses Projekt interessiert Sie besonders?
Hier finden Sie die Mitglieder dieser Projektgruppe >>